Diese Frage lässt sich m. E. nicht pauschal beantworten, sondern ist abhängig von gegnerischem Schiffstyp und eigener Bewaffnung.
A) Mit Rails (long range/super pen) in der Krait MkII schalte ich immer das Kraftwerk als Unterziel auf.
Da es ziemlich mittig in den Schiffen untergebracht ist, erreiche ich damit
a) über 2 km Entfernung den angenehmen Effekt (Glitch/Bug/Feature?) des Micro-Gimballing der Rails
b) garantierte Schild-/Hüllentreffer und Modulschäden auf dem Weg der Super Pens zum Kraftwerk
Je nach Einschusswinkel ergeben sich
- von oben/unten meistens direkte Kraftwerkstreffer
- von hinten zusätzlich Antriebs- und oft auch FSD-Treffer
- frontal oft zusätzlich Lebenserhaltung
- lateral je nach Schiffstyp Schildgenerator, SBC, Energieverteiler, etc.
B) Wenn ich in der Corvette (Zytos, Beams, MCs) mit SLF-Copilotin (Elite, Taipan) unterwegs bin, wähle ich beim Gegner den FSD aus, sobald sein Schild gefallen ist. So entkommt auch fiepsiges Eskorten-Kleinvieh wie die Viper MkIII nicht den Beams meiner Elsie im Taipan, während die 4-er MCs (overcharged/autoloader) die Hülle des Bossschiffs durchsieben
C) Mit Pacifiern (overcharged/screening shell) in der Krait MkII spare ich mir den Hassel mit dem Unterziel komplett und konzentriere mich mehr auf's Fliegen.
Dem wendigen Gegner im Anflug wenig Angriffsprofil bieten und pro Pass die 3-er Salve sauber ins Ziel bringen.
Kurz nach der Wende zwei Salven Rails und dann wieder die Pacs. Die meisten Gegner (auch deadly oder elite) sind nach zwei oder drei Passes Geschichte.
Bei Dickschiffen (Anaconda, Corvette, Cutter, T-10) einfach an deren Heck kleben und sie point blank zersägen.





