Marty---McFly's Reisebücher

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Marty---McFly
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Marty---McFly's Reisebücher

#1

"Roads? Where We're Going We Don't Need Roads."
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Als Marty die Bar von Explorer's Anchorage betrat, richteten sich sämtliche Blicke auf ihn. Seine Rolle als Scout verschiedener Expeditionen hatte ihm einen gewissen Ruf eingebracht, doch die teils von Entsetzen geprägten Gesichter sprachen Bände. Marty fühlte sich wie ein "Englishman in New York"!

Es war Neujahr, und der ordentliche Kater, den er mit sich trug, schien ein Vorbote für das Jahr 3310 zu sein.

"Er... ist es wirklich!", stotterte der vom Blitz getroffene Barkeeper vor sich hin. "Er ist hier, jetzt, genau wie es der Doc prophezeit hatte!" Seine Miene hellte sich auf, und er verfiel fast in eine Art Euphorie. "Her mit den Credits, ihr Halunken! Ich hab's euch doch gesagt! Glaubt dem guten Hektor, ich erzähle euch keinen Stuss! Die Legende ist wahr, Doc's Prophezeiung erfüllt sich in genau diesem Moment. So, wie er es vorausgesagt hat! Also, meine Damen, meine Herren...", er machte eine kleine Pause, ließ jedoch den Blick zu keinem Moment von Marty ab, "... her mit der Knete! Und eine Lokalrunde aufs Haus für die komplette Erkunder-Gesellschaft!" Alle Anwesenden brachen gleichzeitig in lautes Gemurmel, Gelächter und Gejaule aus. Selten hatte Marty eine derart ausgelassene Stimmung an einem Neujahrsmorgen erlebt. Was wurde hier gespielt?

"Netter Empfang, mag mir vielleicht jemand die Aufregung erklären? Aber bitte für spacemadness-geplagte Explorer, wenn's geht..." Marty schlenderte an die Bar und erhielt dabei mehrfach beherztes Schulterklopfen. Hatte er eine Entdeckung gemacht, ohne es bemerkt zu haben?

"Der geht aufs Haus, mein Freund! Hast mir eine ordentliche Stange Credits eingebracht!" Er stellte ihm einen frisch gebrühten schwarzen Lave-Kaffee hin. "Hab die Schlagzeilen um dich und die GEC-Artikel der letzten 2 Jahre verfolgt. Ordentliche Entdeckungen, echt beeindruckend! Vor allem dieses Auge von Fatima hat's mir angetan. Würde ich zu gern mal selbst begutachten!" So langsam wurde es gruselig. Die Galaxie ist verdammt groß. Marty konnte sich nicht erinnern, wann er zuletzt im Zentrum der Milchstraße war. Und außerdem gab es Erkunder, die weit größere Errungenschaften in den letzten Jahren erreicht hatten. Allein die Wiederentdeckung des verlorenen Schatzes von Kelly Eldridge durch CMDR orange!, ganz zu schweigen von den Expeditionen der IEA und der SNPX. Er selbst flog stets in deren Schatten.

"Danke für die Blumen...", entgegnete Marty. "Kennen wir uns? Oder womit habe ich die ganze Aufmerksamkeit hier verdient?" Auch diese Bemerkung versetzte Barkeeper Hektor in heiteres Gelächter.

"Es ist haargenau so, wie Doc es mir vor über 2 Jahren weissagte. Er versprach mir, dass am 1. Jänner 3310 ein Explorer namens Marty---McFly meine Bar betreten würde. Ihm, und nur ihm, solle ich diesen mysteriösen Umschlag übergeben!" Unter dem Tresen holte er ein edel verschnürtes Kuvert hervor, dessen Wachssiegel unversehrt in der Mitte prangte. "Niemand hier glaubte ernsthaft daran, dass das geschehen würde. Zumal du zu dieser Zeit noch nicht wirklich öffentlich in Erscheinung getreten warst. Doch kaum hatte sich der gute Doc bis heute für immer verabschiedet, tauchten urplötzlich Meldungen von Zeit zu Zeit auf, die mich aufhorchen ließen." Hektor hob beide Hände zu einer einladenden Geste. "Siehe da, diesen Marty---McFly gab es wirklich. Ich schloss entsprechend eine Menge Wetten ab und hütete den Umschlag mit Argus Augen. Doc war ein Teufelskerl, dem ich vertraute. Und ich wurde offensichtlich nicht enttäuscht!"

Die Menge johlte und prostete sowohl Hektor als auch Marty zu. Der Doc ... tief in seinem Unterbewusstsein spürte Marty ein merkwürdiges Gefühl. Eigentlich kannte er keinen Doc und doch kam er ihm seltsam vertraut vor.

"Willst du gar nicht reingucken und schauen, was drin ist? Du musst wissen, wir alle hier sind verrückt danach, zu erfahren, was Doc dir hinterlassen hat. Scheinst ihn ja offenbar nicht zu kennen, sonst würdest du nicht so komplett verloren drein gucken. War ein guter Kerl, leider ist er seitdem wie vom Erdboden verschluckt. Das war zur Zeit der Protowave musst du wissen, kurz vor Ausbruch des Krieges in der Bubble."

Marty nahm einen großen Schluck und fackelte nicht lange. Er brach vorsichtig das Siegel und warf einen Blick in den Umschlag. Ihm stockte der Atem, als er auf den ersten Blick erkannte, dass es sich um ein Konvolut wertvoller Erkundungsdaten handelte. Fein säuberlich waren mit handschriftlichen Notizen sämtliche Erkundungsziele aufgelistet. Anscheinend ergab sogar die Reihenfolge einen Sinn. Beigefügt war ein handgeschriebener Brief.

An Marty. 01.01.3310. Explorer's Anchorage.

Lieber Marty,

wenn meine Berechnungen stimmen, erreicht dich dieser Brief am 01. Jänner 3310 in der Bar von Explorer's Anchorage. Hektor erzählt die Wahrheit, ihm habe ich viel zu verdanken.

Wahrscheinlich spürst du, das uns etwas verbindet. Dir dies in diesem Brief zu erklären, ist unmöglich. Aber ich weiß, dass du mir vertrauen wirst. Wenn du diese Zeilen liest, gehöre ich zur Vergangenheit. Du lebst dafür in der Gegenwart und bist die Zukunft! Dieser Umschlag enthält alle geheimen, persönlichen Unterlagen, die ich mein ganzes Leben vor der Digitalisierung bewahrt habe. Die Aufzeichnungen umfassen 242 Wegpunkte, die ich als bemerkenswert erachte. Mein Wunsch ist kein geringerer, als dass du, lieber Marty, die Reise zu all diesen Orten auf dich nimmst und sie persönlich dokumentierst. Kein Explorer zuvor hat es gewagt, den Schneckenhauslauf über fast 1 Mio Lichtjahre zu wagen. Dir blüht nun die Bürde dieses Abenteuers. Wenn meine Kalkulation stimmt, reizt dich dieser Auftrag. Du könntest auf diesem Weg deine Bucket-List entwickeln und der Forschung einen ewigen Dienst erweisen.

Von Explorer zu Explorer, ich wünsche dir von Herzen viel Erfolg! Die Zukunft ist noch nicht geschrieben. Sie kann verändert werden... das weißt du. Ein jeder ist seiner eigenen Zukunft Schmied. Lass und nimm dir Zeit.

In ewiger Verbindung,

Dein Doc.

Link zur Route auf EDSM

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As Marty entered the bar at Explorer's Anchorage, all eyes turned to him. His role as a scout on various expeditions had earned him a certain reputation, but the faces, partly filled with horror, spoke volumes. Marty felt like an "Englishman in New York"!

It was New Year's Day, and the substantial hangover he carried hinted at what 3310 had in store...

"He... it's really him!" stuttered the barkeeper, struck as if by lightning. "He's here, now, just as Doc had foretold!" His expression brightened, and he almost fell into a kind of euphoria. "Bring forth the credits, you scoundrels! I told you so! Trust the good Hektor, I'm not talking nonsense! The legend is true; Doc's prophecy is fulfilling itself at this very moment, just as he predicted! So, ladies and gentlemen...", he paused briefly, but his gaze never left Marty, "... bring on the dough! And a round on the house for the entire exploration society!" All present erupted into simultaneous loud murmurs, laughter, and howls. Rarely had Marty experienced such a jubilant atmosphere on a New Year's morning. What was going on here?

"Nice welcome. Can someone maybe explain the excitement to a space-mad explorer? But please, keep it space madness-friendly..." Marty strolled up to the bar, receiving hearty pats on the back. Had he made a discovery without even realizing it?

"This one's on the house, my friend! You've earned me a decent pile of credits!" The barkeeper placed a freshly brewed black lava coffee in front of him. "I've been following the headlines about you and the GEC articles for the past two years. Impressive explorations, truly remarkable! That Eye of Fatima, in particular, caught my eye. I'd love to see it for myself!" It was getting eerie. The galaxy is darn vast. Marty couldn't remember the last time he was at the center of the Milky Way. Moreover, there were explorers who had achieved far greater feats in recent years. The rediscovery of Kelly Eldridge's lost treasure by CMDR orange! alone, not to mention the expeditions of the IEA and the SNPX. He always flew in their shadows.

"Thanks for the compliments," Marty replied. "Do we know each other? Or what did I do to deserve all this attention?" This remark, too, sent Barkeeper Hektor into cheerful laughter.

"It's exactly as Doc predicted over two years ago. He promised me that on January 1, 3310, an explorer named Marty---McFly would enter my bar. To him, and only him, should I hand over this mysterious envelope!" Under the counter, he produced an elegantly tied envelope, its wax seal intact in the center. "No one here seriously believed that it would happen. Especially since you weren't really in the public eye at that time. But as soon as good old Doc bid farewell until today, suddenly reports popped up from time to time that caught my attention." Hektor raised both hands in an inviting gesture. "Lo and behold, this Marty---McFly actually existed. Accordingly, I placed a lot of bets and guarded the envelope with eagle eyes. Doc was a devilish fellow I trusted, and apparently, I wasn't disappointed!"

The crowd cheered and raised their glasses to both Hektor and Marty. The Doc... deep in his subconscious, Marty felt a strange sensation. He didn't actually know any Doc, and yet he seemed strangely familiar.

"Aren't you going to take a look and see what's inside? You must know, we're all crazy to find out what Doc left for you. You apparently don't know him, or you wouldn't look so completely lost. He was a good guy, unfortunately, he's been MIA since then. That was during the time of the Protowave, you know, just before the war broke out in the Bubble."

Marty took a big sip and didn't waste much time. He carefully broke the seal and glanced into the envelope. His breath caught as he immediately recognized that it contained a collection of valuable exploration data. Neatly listed with handwritten notes, all exploration targets were detailed. Apparently, even the order made sense. Attached was a handwritten letter.

To Marty. 01/01/3310. Explorer's Anchorage.

Dear Marty,

if my calculations are correct, this letter will reach you on January 1, 3310, in the bar at Explorer's Anchorage. Hektor is telling the truth; I owe him a lot.

You probably feel that something connects us. Explaining this to you in this letter is impossible. But I know you will trust me. By the time you read these lines, I'll belong to the past. You live in the present and are the future! This envelope contains all the secret, personal documents I've preserved throughout my life before digitization. The records encompass 242 waypoints that I consider remarkable. My wish is no less than for you, dear Marty, to undertake the journey to all these places and personally document them. No explorer before has dared the snail shell run across almost 1 million light-years. Now, the burden of this adventure falls to you. If my calculation is correct, this task appeals to you. On this journey, you could develop your bucket list and perpetually serve research.

From explorer to explorer, I wish you all the success from the bottom of my heart! The future is not yet written. It can be changed... you know that. Everyone is the blacksmith of their own future. Take your time.

In eternal connection,

Your Doc.

Route Link EDSM
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Wegpunkte 2 bis 7 von 286

#2

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Es schimmert gleichzeitig in Lila und Grün – einfach faszinierend! Dieser T-Tauri-Stern hat es wirklich in sich. Die einzigartige Temperatur des Sterns Myrielk OD-T e3-4001, genau 2400 Kelvin, taucht die Umgebung in außergewöhnliche Farben. Leider gibt es in diesem System keine Planeten, auf denen man landen könnte. Dabei genieße ich es sehr, mich auf neuen Planeten umzusehen und mich von der Aussicht treiben zu lassen. Es ist dennoch erstaunlich, dass so eine Besonderheit nur knapp 700 Lichtjahre vom Zentrum der Galaxie entfernt existiert.
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Die Weiterreise wird durch die Beobachtung von Sternenphänomenen und Anomalien in den Ringen der Grünen Gasriesen geprägt, die, meiner Meinung nach, diesen Namen nicht wirklich verdienen. Weitaus interessanter finde ich jedoch die kleinen, funkelnden und gefährlichen Objekte, die von eiskalten Metallkristallen umgeben sind.
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Was hier so unscheinbar und unspektakulär wirkt, hätte unter anderen Umständen katastrophale Folgen haben können. Die hohe orbitale Exzentrizität von Phraa Flyoo TZ-O e6-922 C 1 ermöglicht mir den wohl sichersten Blick auf den Weißen Zwerg. Wäre ich in ungefähr 29 Stunden noch an derselben Stelle, würde ich regelrecht gegrillt werden.
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Wegpunkt 7 bietet einen deutlich entspannteren Anblick mit gleich zwei Weißen Zwergen und einem nahen Himmelskörper. Hier fühle ich mich entschleunigt. Diese Gegend ist zugleich menschenfeindlich und wunderschön.
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Vom Gipfel eines nahen Berges, einige Systeme entfernt, ziehe ich eine erste Bilanz. Meine Ziele sind sehr inspirierend. DOC hat sich definitiv etwas dabei gedacht, die Wegpunkte anfangs schnell aufeinanderfolgen zu lassen. Jetzt ändert sich das Muster. Wegpunkt 8 liegt bereits beachtliche 3000 Lichtjahre entfernt. Bemerkenswerte Erstentdeckungen konnte ich auf dieser Tour bisher nicht machen, aber ich hoffe, dass sich das bald ändert. Denn mein Ziel ist es zu entdecken, nicht nur zu besuchen! Deshalb füge ich meine bisherigen Erstentdeckungen einfach ohne Kommentar hinzu.
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Zwischen WP #7 und #8

#3

Die Expedition nimmt Fahrt auf und lässt mich teils sprachlos zurück. Ich bin in den letzten Wochen Phänomenen auf der Spur, die ich so noch nie zuvor hautnah erleben durfte. Es sind allesamt Erstentdeckungen. Mittlerweile glaube ich nicht mehr an Zufälle. Eigentlich war ich nie der Typ für AA-H Boxel, die ja ach so phänomenal sein sollen. Allzuoft dröhnte mir ein 'Systemscan Complete' durch die Ohren. Dieses Mal jedoch stieß ich auf der Route zu WP #10 auf einen nahezu unerkundeten AA-H Boxel. Ich spürte sofort nach dem ersten System, dass nun alles anders kommen würde...
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Zu erkennen ist ein M-Stern. Nicht zu erkennen ist einerseits der Ring, der eigentlich sichtbar sein sollte, sowie andererseits die Atmosphäre, die sich nur düster erahnen lässt. Biologisches Leben zieht sich gespenstisch durch die schimmernde Nacht.
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Faszinierend, wie an diesem Ort sowohl der beeindruckend große Binary-Partner als auch der Stern am Horizont erstrahlen. Die spitzen Berge, die Stratum Cucumisis und das friedlich im Hintergrund schimmernde Schwarze Loch runden das stimmige Bild ab.
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Wie sagte mein Opa schon früher: "Wo eine ist, sind auch mehr!" Er sollte Recht behalten. Aber zu diesem Zeitpunkt der Boxel-Erkundung war ich sehr zufrieden mit dieser "nahen" Ammoniak-Welt...
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Insgesamt schien hier alles so nah zu sein. Alles wirkte größer, höher, schneller, weiter! Auch die Uhren tickten anders und ich verlor mich teils in Entdeckungen.
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Spätestens jetzt war ich angefixt. Einen so nahen Weißen Zwerg zu betrachten, während ich auf einem Binary-Planeten mit Atmosphäre stehe, das hatte ich so noch nicht. Ich ließ meine Sauerstoff-Reserven nahezu gänzlich aufbrauchen und wanderte durch die mystisch schöne und doch zugleich tote Landschaft dem Sternuntergang entgegen.
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Allerlei Farben präsentierten sich mir und meiner ASP Explorer. Selbstverständlich jederzeit aus nächster Nähe. Ich kam mir selbst immer kleiner und unbedeutender vor.
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Ich wusste, dass es eine Frage der Zeit war, bis ich meinen ersten Weißen Zwerg mit Ring entdecken würde, da ich in diesem Boxel bereits einen Stern mit Ring gesichtet hatte. Aber es war dennoch ein besonderer Moment im Anflug. Majestätisch tanzten die Brocken im Ring. Ein unvergesslicher Augenblick. Ebenso der folgende K-Stern mit Ring.
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Abwechslung bot mir nun ein Planet mit Sauerstoff-Atmosphäre, der zu einem romantischen Date einlädt. Zu schade, dass ich ausschließlich mit meiner Bord-KI Aurora unterwegs bin. Bemerkenswert waren hier die Lagerfeuer im rosa-pinken Schein des Y-Sterns, umgeben von einem gewaltigen Bergmassiv. Kommt auf dem Bild vielleicht nicht so rüber...
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Darf ich vorstellen, mein erster Neutronenstern mit Ring. Inklusive ASP in front of things.
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Es folgt eine weitere Episode aus dem Gruselkabinett. Ich stehe auf einem Planeten mit Atmosphäre im Schein eines K-Sterns. Und das Licht ist ... anders. Denn es scheint irgendwie nicht. Meine einstige Vermutung bestätigt sich hier ein weiteres Mal. Der K-Stern hat einen Ring. Und ich erblasse in dessen düsterem Schein.
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Mit dem folgenden habe ich am allerwenigsten gerechnet. E:D Observatory meldet einen möglichen, neuen Codex-Eintrag. Gescannt, bestätigt. Fühl ich! Wahnsinn!
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Habe ich erwähnt, wie klein ich mich fühle?
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Jetzt wurde es definitiv verrückt. Insgeheim hatte ich natürlich gehofft, dass es im Falle eines landbaren Mondes eines Ammoniak-Mondes auch einen landbaren Mond eines Erdähnlichen-Mondes gibt, aber dass dies wirklich passieren würde, stand ich den Sternen. Bis jetzt! o7
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Eigentlich war ich sicher, dass es nicht noch verrückter werden kann. Doch man darf sich als Explorer NIEMALS sicher sein. Meiner Meinung nach ist das folgende System das bisherige Highlight des Boxels. Gleich zwei Attraktionen erwarteten mich. Eine mir bis dato völlig unbekannte Spezies Fonticulua Segmentatus entdeckte ich als Codex-Ersteintrag auf einem beringten Planeten mit dünner Neon-Atmosphäre im Schein eines L-Sterns. A t e m b e r a u b e n d . Wie in einem Märchen. (Man beachte auch das Schwarze Loch im Hintergrund) Und dann haut mich im selben System die Ammoniak-Welt in einem Abstand von gerade mal 0.065 Lichtsekunden völlig aus den Weltraumlatschen!
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AMMONIAK-GIGANT
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Im System h284 bemerkte ich beim Anblick des geneigten Gasriesen, dass bei der Dichte an Entdeckungen diese hier fast schon an Bedeutung verliert. Dabei darf das so nicht sein! Jede Entdeckung ist für sich genommen eine Besonderheit und verdient Beachtung!
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Wenn du denkst, es geht nicht mehr, zaubert der Boxel einen landbaren Mond am beringten K-Stern mit Bahnneigung her. Mir fehlen die Worte.
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Ebenso purzeln die persönlichen Rekorde. CSP 165 bei einem Planeten mit Atmosphäre. Verdammt nah dran an der Erleuchtung!
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Auch wenn das folgende absurd klingt: Ich brauche erst einmal Abwechslung. Urlaub vom Extremen sozusagen. Ich plane nun ernsthaft weiterzufliegen Richtung WP #10, der noch gut 3000 Lichtjahre entfernt liegt. Im Dämmerschein der sehr dichten dünnen Sauerstoff-Atmosphäre läute ich vorerst den Abschied ein. Definitiv auf Wiedersehen. Hier bin ich noch nicht fertig!
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Re: Marty---McFly's Reisebücher

#4

:eekh:

Ich habe noch nie so viele derart geniale Bilder in einem Reisebericht gesehen. Bitte, reich die beim Screenshot Contest ein, der erste Platz müsste dir sicher sein. Überhaupt scheint da jedes System ein Kandidat für den GEC zu sein. :O

Unmöglich einen Favoriten rauszupicken. Du bist wirklich im Paradies gelandet. (die extrem nahe Ammoniakwelt hab ich schon gebookmarkt, muss ich mir irgendwann anschauen).
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Re: Marty---McFly's Reisebücher

#5

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:respekt:

Mir fehlen die Worte
Die meisten Bilder kenne ich ja schon, aber alle in einem Bericht MEGA
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Re: Marty---McFly's Reisebücher

#6

Auch mich lässt der Bericht staunend mit offenem Mund und sabbernd zurück. :doppeldaumen:

Eines versteh ich aber nicht:

WIE um alles in der Welt kannst Du davon genug haben????
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Re: Marty---McFly's Reisebücher

#7

Hi Marty,

ich überlege hin und her. Woher kenne ich Deinen Namen bloß. Muss wohl in einer anderen Zeit gewesen sein! Na, egal.

Was Deine Bilder betrifft, da kann ich mich meinen Vorrednern nur anschließen, tolle Funde mit einer Riesenmenge an exzellenten Bildern in Szene gesetzt. Danke für's Teilen.

Sicheren Flug und viel Spaß! Grüße von Dewie
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Wegpunkte #8 und #9 mit einer Entscheidung

#8

Angekommen am Wegpunkt #8 mit Blick auf den beringten M-Stern, wurde ich nachdenklich. Spätestens als ich die sogenannte Dandelion-Anomalie am Himmel schimmern sah, plagten mich Sorgen, etwas Wesentliches verpasst zu haben, eine falsche Entscheidung getroffen zu haben. Denn direkt nach der Veröffentlichung meiner Entdeckungen im Stellanebula-Journal erreichten mich zahlreiche Nachrichten von gestandenen Explorer-Kollegen, unter anderem von einem Pionier der Frameshift-Technologie. Alle Kommentare äußerten einerseits überwältigendes Lob, aber auch völliges Unverständnis darüber, dass ich weiterfliegen wollte, ohne den Boxel unmittelbar zu vervollständigen.
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Ich versuche, es einmal so zu erklären: Jeder Explorer lernt mit der Zeit, den Seltenheitswert von Entdeckungen einzuschätzen. Abhängig vom jeweiligen Ort in der Milchstraße begegnen einem Phänomene, die ein ganz besonderes Gefühl der Zufriedenheit und Genugtuung bewirken – das Gefühl, etwas Besonderes gesehen zu haben, was möglicherweise noch nie jemand zuvor erlebt hat. Wenn aber diese Phänomene absurd häufig auftreten und zudem in ihrer Absurdität übertrieben erscheinen, dann löst das bei mir Angst aus. Ich konnte das alles nicht mehr einordnen und begann, den Boden unter den Füßen zu verlieren. Ich bin Explorer geworden, um zu entschleunigen und stets das richtige Maß im Auge zu behalten. Um nicht auszubrennen, halte ich es für ungemein wichtig, nicht der Maximierungsspirale zum Opfer zu fallen. Deshalb entschied ich mich, weiterzufliegen.
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Im Anflug auf Wegpunkt #9 befinde ich mich bereits fast 2700 Lichtjahre über der galaktischen Ebene. Es ist immer wieder ein erhabenes und zugleich beunruhigendes Gefühl, die abnehmende Sternendichte zu beobachten und zu fühlen, wie man selbst über der Galaxie zu thronen scheint. Wider Erwarten hat sich mein nachdenkliches Gefühl verstärkt. Ich habe das Gefühl, eine Gelegenheit verpasst zu haben. Das besondere Licht hier unterstützt mich bei meiner Entscheidung. Nach nur zwei Wochen auf Reisen zieht es mich zurück in den paradiesischen Boxel. Wer weiß, welche Überraschungen er noch bereithält. Allerdings bin ich mir bewusst, wie vorsichtig ich sein muss, um nicht abzustumpfen.
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